Seagate-SSHD-Festplatte im Test

Ich kam in der Vergangenheit in den Genuss, eine SSHD von Seagate zu testen. Dabei handelt es sich um eine gewöhnliche Festplatte, die eine kleine SSD huckepack trägt. Somit kann man beides unter einen Hut bekommen: Geschwindigkeit und Volumen. Hinzu kommt, dass die Platte für erschwingliche Preise zu haben ist, weshalb sie sicherlich in mancher Hinsicht interessanter ist als eine reine SSD. So kann man die 1TB-Variante aktuell für 79€ bei Amazon bekommen, die Varianten mit 2TB und 4TB kommen mit 107€ bzw. 179€ daher.
Die in der Festplatte verbaute SSD ist 8GB groß, was durchaus für das Betriebssystem und ein paar andere Anwendungen reichen kann. Sie ist nicht physisch als Partition verfügbar, zeichnet sich jedoch dadurch aus, dass insbesondere oft verwendete Daten dahin ausgelagert werden, um dann schnell gelesen und geschrieben zu werden. Über den genauen Mechanismus habe ich keine Informationen, aber es scheint doch recht gut zu funktionieren. Man stellt tatsächlich im Gebrauch fest, dass der mehrfache Zugriff auf Programme diese tatsächlich öffnen lässt.
Seagate stellt ein Programm zum Klonen des alten Laufwerkes bereit, den DiskWizard welcher ein Produkt der Firma Acronis ist. Damit lief der Umzug auf die neue Festplatte bei mir einfach und ohne Probleme ab. Nach kurzer Zeit startet das System mit einem veränerten Autostart und die Festplatte wird geklont. Unter Mac und Linux muss man auf andere Produkte zurückgreifen, was für den Anwender aber trotzdem keine große Hürde darstellen sollte.
Ein Speedtest macht bei der Platte natürlich relativ wenig Sinn, wenn nur spezielle Daten besonders schnell verfügbar sind. Aber man kann dies wie eben erwähnt an der Startzeit von Programmen messen. Ich habe auf dem etwas älteren System (Pentium 4, 3.4 GHz, 4 GB Ram) die Systemstartzeit (Windows 7 Professional) über einige Wochen protokolliert, diese verbesserte sich jedoch nur marginal von 1:40 min auf 1:35 min. Offenbar liegt das Nadelöhr hier nicht bei der Festplatte, sondern eher bei CPU und Arbeitsspeicher. Umso besser hat sich die Performance im Arbeitsalltag verbessert. Die von mir oft verwendeten Programme wie Matlab, Origin und Chrome haben deutlich an Performance zugelegt und es macht Spaß, selbst mit solch einem etwas älteren Rechner recht effizient zu arbeiten.
Bleibt nur noch abzuwarten, wie sich eine solche Festplatte im MacBook so schlägt, mit einem anderen Betriebssystem und besserer Hardware…

Umfassendes Berechnungstool für Teslaspulen

Da wir auch schon einmal eine Teslaspule gebaut haben und der erfolgreiche Betrieb der zweiten Spule noch aussteht möchten wir in diesem Beitrag einmal eine Möglichkeit aufzeigen, mit welchen Berechnungen man die Ausgangsleistung dieses Konstruktes wesentlich verbessern kann.
In der Tat sind es viele Parameter, die bei einer Teslaspule zu Tragen kommen. Dadurch kann es vorkommen, dass man schnell mal eine Fehlanpassung hat, von der man gar nicht gedacht hätte, dass es sie gibt. Für diesen Fall kann man sich die Seite http://www.classictesla.com/java/javatc/javatc.html anschauen, um einen guten Überblick zu bekommen und die nötigen Berechnungen direkt durchzuführen.

Wer einen generellen Überblick über den Bau einer Teslaspule bekommen möchte, findet auf der Seite von Deep Fried Neon einen solchen.

Wir hoffen, dass ihr damit eine gute Grundlage zum erfolgreichen Bau Eurer Teslaspulen erhaltet und glauben genauso, dass wir unsere Spule bald richtig optimieren können.

Ubuntu startet immer als Nutzer ‘gdm’

Ich hatte eben das Problem, dass sich mein Ubuntu nach einem Neustart immer als Nutzer ‘gdm’ angemeldet hat. Eigentlich sollte nach dem Start vom Gnome Display Manager (gdm) der Login-Bildschirm erscheinen, an dem man den Nutzer auswählt, mit dem man sich einloggen will. Danach sollte eine Passworteingabeaufforderung erscheinen und nach erfolgreicher Eingabe Gnome starten.

Bei mir war das nicht der Fall. Es kam gar nicht erst dazu, dass man den Nutzer auswählen konnte, mit dem man sich einloggen möchte. Ich wurde immer direkt als ‘gdm’ eingeloggt. Nach ein paar Versuchen dem Problem Herr zu werden, war es am Ende ganz einfach.

Zunächst öffnen wir die Einstellungen:

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Darin dann den Punkt Benutzer:

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Dann müssen wir die Einstellungen entsperren mit dem Administrator-Passwort:

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Und dann einfach den Autologin des Nutzers aktivieren, mit dem ihr euch normalerweise einloggt:

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Anschließend fährt euer System wieder mit dem angegebenen Nutzer hoch anstatt mit dem Nutzer ‘gdm’. Nach dem Neustart könnt ihr die automatische Anmeldung auch wieder deaktivieren, sodass ihr wie gewohnt eure Passwort beim Login eingeben müsst.

LM317 regelt nicht!?

Nach langem Testen einer simplen Spannungsversorgung hat weder der LM317 noch sein negativer Bruder LM337 eine gescheite Regelung gezeigt. Die Ausgangsspannung war von der Eingangsspannung abhängig und der einstellbare Spannungsbereich per Poti auch nicht wirklich einstellbar.
Die ersten Gedanken gingen an das Platinenlayout: Alles OK!
Dann kam die Frage über einen möglicherweise nicht datenglatt-konformen LM317-Typ auf: denkste, alles konsistent!
Und wer das Datenblatt genau studiert, wird einen Absatz über die Regelung finden und dass diese einen Mindeststrom liefern muss, um richtig zu funktionieren. Andernfalls fällt die geregelte Spannung zu hoch aus. Weiter oben findet sich bei den elektrischen Kenndaten auch der Eintrag über den ‘minimum load current’, welcher bei typischerweise 3.5 mA und maximal 10 mA liegt.
Idealerweise bietet sich zur Lösung des Problems eine LED mit geeignetem Vorwiderstand an, um diese Last anliegen zu lassen und man hat eine schöne Kontrollleuchte für die anliegende geregelte Spannung. Alternativ dimensioniert man den Spannungsteiler aus R1 und R2 geeignet und erhält das selbe aber weitaus unspektakulärere Ergebnis.

Der Quadcopter auf github

Es gibt tolle Neuigkeiten bezüglich des Quadcopter-Projekts. Den kompletten Programmcode kann man nun auf github finden. Der Code steht öffentlich zur Verfügung und wird immer weiter entwickelt. Mal kommt was neues dazu, mal werden bestehende Probleme beseitigt, mal werden ganze Klassen wieder umgekrempelt, weil man damit entweder Code sparen kann oder es anschließend einfacher komfortabler wird. Schaut es euch einfach in Ruhe an: Quadcopter auf github. Und wie immer: Bei Fragen, fragt.

Neues Design

Wir haben uns mal getraut ein neueres WordPresstheme zu installieren. Ich hoffe es gefällt euch auch so gut wie uns. Besonders toll ist daran, dass man sich die Seite nun auch endlich auf dem Smartphone anständig anschauen kann. Und außerdem hat sich die Breite der Seite geändert, sodass man nun mehr auf einem Blick hat.

Serverumzug

Wir sind jetzt mal umgezogen auf einen anderen wesentlich schnelleren Server. Beim alten Anbieter war unter anderem das Problem, dass der MySQL-Server auf einem anderen Server war als der Apache mit PHP. Da WordPress nicht gerade sparsam umgeht mit Datenbankabfragen pro Seitenaufruf, war das ein großes Problem. Jetzt sind Apache und MySQL auf einem Server und laufen wesentlich performanter.

Da lässt sich die Seite gleich viel komfortabler durchforsten, oder? 😉

Kleines Update für das Skript zum Löschen älterer Kernel

Ich habe das Skript zum Löschen veralteter Kernel mal auf Vordermann gebracht. Wegen eines Sortierungsfehlers konnte es passieren, dass das Skript z.B. meinte Kernel 3.11 wäre älter als Kernel 3.9. Das Problem ist jetzt behoben. Außerdem kann man jetzt die Kurzfassung für Parameter verwenden. In diesem Fall also zum Beispiel “-rl2” statt “-r -l 2”. Die ganze Arbeit dafür nimmt einem das Hilfsmittel ‘getops’, was normalerweise überall schon vorinstalliert ist.

Das Beamer-Mikroskop

Vielleicht habt ihr schon einmal gesehen, wie einfach sich eine Webcam zu einem digitalen Mikroskop umbauen lässt. Meistens werden Kameraobjektive oder das originale Objektiv der Webcam verkehrt herum verwendet. Da wir die Optik des zuletzt aufgeschraubten Beamers noch im Keller hatten, wollten wir es einmal damit versuchen. Dafür haben wir eine alte ausgediente Webcam benutzt, welche wir aus ihrem Gehäuse befreit haben.

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[PB] Wie arbeite ich mit dem Eventsystem in PureBasic?

Dieses mal möchte ich zeigen wie man mit dem Eventsystem von Purebasic korrekt umgeht. Da gibt es die Oldschool-Variante mit WaitWindowEvent() und Konsorten, aber auch die neuen Befehle wie BindEvent() oder BindGadgetEvent() .

Als Beispiele habe ich mir überlegt ein ‘CanvasWindow’ zu entwickeln, das ein ‘CanvasGadget’ in einem normalen ‘Window’ kapselt und beliebig oft instantiiert werden kann. Dabei verwaltet das CanvasWindow alle Events, die im Fenster geschehen, von selbst mittels  BindEvent()  oder  BindGadgetEvent(). Drum herum erstellen wir uns noch ein kleines Hauptfenster, mit dem man neue CanvasWindows erstellen kann und mit dessen Beenden sich auch alle schon offenen Fenster wieder schließen und das Programm ebenfalls beendet wird.

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