AVR ISP mkII Kabelupgrade

Heute Nacht habe ich mal wieder eine für mich nützliche Erweiterung gebastelt, indem ich das ISP6-Kabel von unserem AVR ISP mkII Programmer mit einem Stecker erweitert habe, der von der Pinbelegung her exakt auf einen Atmega16 oder Atmega8535 passt. Das war unter anderem gerade deswegen notwendig, weil unsere RGB-LED-Matrix mal wieder umprogrammiert werden musste und unsere anderen Programmer aus dem Billigpreissegment ja einfach nicht mehr funktionieren wollten.

Hier seht ihr die fertige Friemelei:

AVR ISP mkII KabelupgradeAuf der kunstvollen Zeichnung im Hintergrund kann man die Verdrahtung erkennen und daneben ist nochmal die Pinbelegung eines Atmega16 aufgelistet zum Vergleich. Was hier auf den ersten Blick noch etwas verwirrend erscheint ist wohl der 10 kOhm Widerstand auf dem ISP6-Stecker. Dieser verbindet gerade Vcc und Reset, damit der Reset-Pin immer auf logisch 1 steht und unser Programmer nicht wie wild orange zu blinken beginnt. Normalerweise gehört dieser Widerstand direkt auf die Platine, auf der auch der AVR platziert ist, aber in unserem speziellen Fall war dieser Pull-Up dort noch nicht vorhanden und musste kurzerhand dazu gesteckt werden.

Günstig in die Welt der ARM-Prozessorprogrammierung einsteigen

Texas Instruments bietet aktuell ein low-cost evaluation kit um den hauseigenen ARM-Prozessor Stellaris an. Verbaut ist darin der LM4F120H5QR, der mit einer auf dem Evalutation-Board befindlichen USB-Schnittstelle programmiert werden kann. Wir haben eines dieser Boards für nur 4.99$ bestellt und werden Euch bald schon davon berichten können und einige kleine Tutorials aus der Welt der ARM-Prozessoren zeigen.

Einige der Features der Stellaris-Serie möchte ich dann mal noch hervorheben, weil sie gerade auch im Hobbybereich von Belang sein können. So bieten diese mit 80MHz laufenden Chips z.B.:

  • 32Bit CPU
  • Eingebaute ADCs (12Bit)
  • FPU für Fließkommaoperationen
  • PWM-Ausgänge
  • 4 SPI-Schnittstellen
  • Flashspeicher von 32 bis 256kB

Wie ihr seht, erhaltet ihr damit ein recht leistungsstarkes Paket für wenig Geld. Weitere Informationen erhaltet ihr bei Texas Instruments.

Ich werde mal gleich beginnen, die zugehörige Software von TI zu installieren, damit es so schnell wie möglich mit dem Experimentieren los gehen kann.