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Kostenlos aber nicht umsonst – Eine schöne Übersicht für Kennzahlen Parameter und elektronische Schaltungen

Texas Instruments hat gerade ein pdf veröffentlicht, das für jeden Bastler interessant sein kann. Besonders Einsteiger finden hier ein gutes Kompendium um sich mit Gesetzen, Konstanten und vielem mehr vertraut zu machen.

Ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis macht es deutlich:

  • Einheitenumrechnung
  • Diskrete Bauelemente
  • Analogschaltungen
  • Operationsverstärker
  • Sensoren
  • Analog-Digital-Wandler

Das Werk ist in englischer Sprache verfasst, lässt sich aber recht gut lesen. Ohnehin werden hier die gleichen Termini verwendet, die man auch in Datenblättern findet, was ebenso praktisch ist.

Den Download findet ihr unter dem Link: https://www.ti.com/seclit/ug/slyw038b/slyw038b.pdf

Seagate-SSHD-Festplatte im Test

Ich kam in der Vergangenheit in den Genuss, eine SSHD von Seagate zu testen. Dabei handelt es sich um eine gewöhnliche Festplatte, die eine kleine SSD huckepack trägt. Somit kann man beides unter einen Hut bekommen: Geschwindigkeit und Volumen. Hinzu kommt, dass die Platte für erschwingliche Preise zu haben ist, weshalb sie sicherlich in mancher Hinsicht interessanter ist als eine reine SSD. So kann man die 1TB-Variante aktuell für 79€ bei Amazon bekommen, die Varianten mit 2TB und 4TB kommen mit 107€ bzw. 179€ daher.
Die in der Festplatte verbaute SSD ist 8GB groß, was durchaus für das Betriebssystem und ein paar andere Anwendungen reichen kann. Sie ist nicht physisch als Partition verfügbar, zeichnet sich jedoch dadurch aus, dass insbesondere oft verwendete Daten dahin ausgelagert werden, um dann schnell gelesen und geschrieben zu werden. Über den genauen Mechanismus habe ich keine Informationen, aber es scheint doch recht gut zu funktionieren. Man stellt tatsächlich im Gebrauch fest, dass der mehrfache Zugriff auf Programme diese tatsächlich öffnen lässt.
Seagate stellt ein Programm zum Klonen des alten Laufwerkes bereit, den DiskWizard welcher ein Produkt der Firma Acronis ist. Damit lief der Umzug auf die neue Festplatte bei mir einfach und ohne Probleme ab. Nach kurzer Zeit startet das System mit einem veränerten Autostart und die Festplatte wird geklont. Unter Mac und Linux muss man auf andere Produkte zurückgreifen, was für den Anwender aber trotzdem keine große Hürde darstellen sollte.
Ein Speedtest macht bei der Platte natürlich relativ wenig Sinn, wenn nur spezielle Daten besonders schnell verfügbar sind. Aber man kann dies wie eben erwähnt an der Startzeit von Programmen messen. Ich habe auf dem etwas älteren System (Pentium 4, 3.4 GHz, 4 GB Ram) die Systemstartzeit (Windows 7 Professional) über einige Wochen protokolliert, diese verbesserte sich jedoch nur marginal von 1:40 min auf 1:35 min. Offenbar liegt das Nadelöhr hier nicht bei der Festplatte, sondern eher bei CPU und Arbeitsspeicher. Umso besser hat sich die Performance im Arbeitsalltag verbessert. Die von mir oft verwendeten Programme wie Matlab, Origin und Chrome haben deutlich an Performance zugelegt und es macht Spaß, selbst mit solch einem etwas älteren Rechner recht effizient zu arbeiten.
Bleibt nur noch abzuwarten, wie sich eine solche Festplatte im MacBook so schlägt, mit einem anderen Betriebssystem und besserer Hardware…

Umfassendes Berechnungstool für Teslaspulen

Da wir auch schon einmal eine Teslaspule gebaut haben und der erfolgreiche Betrieb der zweiten Spule noch aussteht möchten wir in diesem Beitrag einmal eine Möglichkeit aufzeigen, mit welchen Berechnungen man die Ausgangsleistung dieses Konstruktes wesentlich verbessern kann.
In der Tat sind es viele Parameter, die bei einer Teslaspule zu Tragen kommen. Dadurch kann es vorkommen, dass man schnell mal eine Fehlanpassung hat, von der man gar nicht gedacht hätte, dass es sie gibt. Für diesen Fall kann man sich die Seite http://www.classictesla.com/java/javatc/javatc.html anschauen, um einen guten Überblick zu bekommen und die nötigen Berechnungen direkt durchzuführen.

Wer einen generellen Überblick über den Bau einer Teslaspule bekommen möchte, findet auf der Seite von Deep Fried Neon einen solchen.

Wir hoffen, dass ihr damit eine gute Grundlage zum erfolgreichen Bau Eurer Teslaspulen erhaltet und glauben genauso, dass wir unsere Spule bald richtig optimieren können.

LM317 regelt nicht!?

Nach langem Testen einer simplen Spannungsversorgung hat weder der LM317 noch sein negativer Bruder LM337 eine gescheite Regelung gezeigt. Die Ausgangsspannung war von der Eingangsspannung abhängig und der einstellbare Spannungsbereich per Poti auch nicht wirklich einstellbar.
Die ersten Gedanken gingen an das Platinenlayout: Alles OK!
Dann kam die Frage über einen möglicherweise nicht datenglatt-konformen LM317-Typ auf: denkste, alles konsistent!
Und wer das Datenblatt genau studiert, wird einen Absatz über die Regelung finden und dass diese einen Mindeststrom liefern muss, um richtig zu funktionieren. Andernfalls fällt die geregelte Spannung zu hoch aus. Weiter oben findet sich bei den elektrischen Kenndaten auch der Eintrag über den ‚minimum load current‘, welcher bei typischerweise 3.5 mA und maximal 10 mA liegt.
Idealerweise bietet sich zur Lösung des Problems eine LED mit geeignetem Vorwiderstand an, um diese Last anliegen zu lassen und man hat eine schöne Kontrollleuchte für die anliegende geregelte Spannung. Alternativ dimensioniert man den Spannungsteiler aus R1 und R2 geeignet und erhält das selbe aber weitaus unspektakulärere Ergebnis.

Das Beamer-Mikroskop

Vielleicht habt ihr schon einmal gesehen, wie einfach sich eine Webcam zu einem digitalen Mikroskop umbauen lässt. Meistens werden Kameraobjektive oder das originale Objektiv der Webcam verkehrt herum verwendet. Da wir die Optik des zuletzt aufgeschraubten Beamers noch im Keller hatten, wollten wir es einmal damit versuchen. Dafür haben wir eine alte ausgediente Webcam benutzt, welche wir aus ihrem Gehäuse befreit haben.

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Kurzes Update aus dem Keller

Während Nicolas an der USB-Anbindung unseres Messprojektes arbeitet, gedeiht auch der Anschluss des Lasers. Viel Zeit hat dabei die Suche nach den Schaltplänen des Netzteiles gekostet. Aber was lange währt…

Ihr habt jetzt schon eine sehr lange Zeit nichts mehr von uns gehört, aber das nächste Video zeichnet sich an den heutigen Erfolgen schon sehr klar ab!

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Y-Adapter für den Logikanalysator

For english version please click here.
In diesem Blogbeitrag wollen wir Euch eine ganz einfache, aber sehr effiziente Lösung für das Debuggen von Schaltungen vorstellen. Wie Ihr vielleicht schon wisst, sind wir nun in der Lage die Signale, welche wir vom Mikrocontroller aus senden, auch mit einem Logikanalysator taktgenau zu messen. Nun möchte man manchmal auch die Antwort des angesteuerten Chips messen können, was uns auch zu der hier vorgestellten Lösung gebracht hat.
Wir bauen uns einen DIP-Y-Adapter!

So ist man in der Lage auf Platinen befindliche Steckleisten zu kontaktieren und die Signale auf zwei Geräte, in dem Fall den Logikanalysator und den Zielchip zu verteilen.

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Interaktive Datenblätter

Wer sich schon einmal mit Datenblättern zu elektronischen Bauteilen beschäftigt hat, dem ist sicherlich aufgefallen, dass oftmals einige Parameter gemessen wurden, welche nicht immer miteinander vergleichbar sind. So ist dann zum Beispiel der eine Transistor mit einer anderen Basisspannung versorgt worden als der des Vergleichstyps. Interessanterweise kam bisher wohl noch niemand auf die Idee, die elektronischen Datenblätter interaktiv zu gestalten. Doch wer davon ausgeht, der irrt.

Toshiba stellt nun eine Datenbank mit einem Onlineinterface bereit, aus dem heraus es möglich ist, Parameter eines Bauteils nach Belieben darzustellen. Somit ist der Anwender in der Lage, eindeutige Vergleiche zwischen den Bauteilen im Hinblick auf seine geplante Anwendung anzustellen. Schaut Euch doch einfach mal den Semiconductor Web Simulator an, in dem dies möglich ist. Zudem bietet dieses Tool ebenso die Möglichkeit, Schaltungen zu simulieren, welche auf Toshiba-Chips basieren. Nach einer kurzen und schmerzlosen Anmeldung steht Euch der Zugang dazu offen.

Unser erstes xMega-Testboard mit USB

Hallo liebe Bastelfreunde,

heute dürfen wir Euch wieder mit einem Update beglücken. Das Layout für das Testboard für den xMega mit USB-Anbindung ist fertig! Darauf kann der Chip im TQFP-Package mit 0.8mm pitch Platz finden, nicht zu verwechseln mit dem TQFN-Package von Atmel und einem pitch von 0.5mm. Die sonstige Beschaltung ist relativ einfach, die Platine bekam zur Spannungsregelung einen LM317 spendiert, vielleicht nicht die beste Wahl, aber ein Festspannungsrregler war gerade nicht zur Hand. Wichtig ist, dass man den Chip mit 3,3V betreibt und nicht mit den ursprünglichen 5V der USB-Schnittstelle. Die Datenleitungen der USB-Schnittstelle können auf 3,3V-TTL kommunizieren, daher stellt diese Art des Betriebs kein Problem dar. Leider ist der LM317 auch kein SMD-Modell, das Problem wird jedoch im nächsten Layout bestimmt besser gelöst werden. Lediglich die Schutzdioden wurden in dem Testboard nicht verbaut, dies sollte aber ebenfalls ein kleineres Problem darstellen.

Das Layout das ihr hier findet ist gespiegelt, um mit dem Tonertransferverfahren oder der Belichtungsmethode auf die Platine gebracht zu werden.

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Gruß

Thomas

 

 

USB-Anbindung zum XMEGA

Wir haben zwei neue xmega von Atmel geordert. Mit dabei ist dort ein Chip mit der Endung „U“, was auf einen nativen USB-Port hinweist. In der nächsten Woche werden wir mal ein Entwicklungsboard auf Basis dieses Mikrocontrollers aufbauen und dann mit der Anbindung dieses Chips an den Computer experimentieren. Weiterhin geplant ist die Kommunikation per Matlab, die später eine relativ einfache und flexible Möglichkeit bietet, Daten zu erfassen und zu verarbeiten.

Bis bald